Sisäilmayhdistys ry oder Finnish Society of Indoor Air Quality and Climate (Finnische Gesellschaft für Innenraumluftqualität und Klima) ist ein 1990 gegründeter Verein, der die Arbeit für ein gesundes und angenehmes Innenraumklima in Gebäuden fördern will. Ihre Aufgabe ist es, den Informationsfluss von der Forschung zur Praxis zu verbessern und nicht nur die Bewohner, sondern auch die Eigentümer und Nutzer von Gebäuden über die Aufrechterhaltung eines gesunden Innenraumklimas aufzuklären. Die Errungenschaften der Sisäilmayhdistys haben einen bedeutenden Einfluss auf die Richtlinien zur "Klassifizierung von Innenraumklima, Bau- und Oberflächenmaterialien" gehabt. Bis heute haben sich 123 Mitglieder dem Verband angeschlossen und sind Partner geworden.

Im Rahmen der jüngsten Aktivitäten der Vereinigung wurden Leitlinien für "Empfehlungen für gute Innenraumluft" aufgestellt. Es wird eine Expertengruppe einberufen, die diese Empfehlungen ausspricht und eine Konsensstellungnahme zu diesem Thema verfasst. Erforderlichenfalls werden eine Begründung und Leitlinien zur Unterstützung der Stellungnahme erstellt.

Vor allem in den sozialen Medien verbreiten sich verschiedene negative Mythen über die Innenraumluft. Diese Mythen beruhen in der Regel nicht auf recherchiertem Wissen, sondern auf einer Wahrnehmung, die von Mensch zu Mensch weitergegeben wird, ohne deren Glaubwürdigkeit zu hinterfragen. Ziel dieser Empfehlungen ist es, die Entscheidungsfindung in Fragen der Innenraumluft zu unterstützen.

Zahlenmäßig handelt es sich bei den meisten Innenraumluftproblemen nicht um tatsächliche Krankheiten, sondern vor allem um die von einer Person empfundenen Nachteile. Schlechte Innenraumluft spielt jedoch auch eine wichtige Rolle für das menschliche Wohlbefinden und die Arbeitseffizienz. Typischerweise wahrgenommene Nachteile sind zum Beispiel unangenehmer Geruch, Zugluft, abgestandene Luft usw.

Mehrere Faktoren in der Innenraumumgebung führen zu einer Zunahme der Symptome (laufende Nase, Husten, Augenreizung, Kopfschmerzen, Müdigkeit usw.) Die Lufttemperatur ist dabei der wichtigste Faktor. Die Mechanismen zwischen Exposition und Symptomen sind jedoch oft unklar, und es gibt große Unterschiede zwischen den Menschen. Bei schlechter Raumluft kann eine Person jedoch sogar krank werden. So sind beispielsweise allergische Rhinitis und Schimmelpilzstaublunge klinisch nachweisbare Krankheiten, die durch Schimmelpilzsporen in der Luft verursacht werden. Einige Innenraumluftschadstoffe, wie Tabakrauch oder Radon, erhöhen das Lungenkrebsrisiko. Der Zusammenhang beruht auf epidemiologischen Studien, aus denen Schlussfolgerungen für den Einzelnen gezogen werden können.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte hier: https://www.sisailmayhdistys.fi/Perustietoa-sisailmasta/Terveysvaikutukset
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